Samstag, 30. Januar 2010

Alles ordentlich eingereiht.





#1: Geschenk aus Brasilien (und riecht soooo gut!)
#2: neue Kamera, heute auf'm Flohmakrt gekauft.
#3: Asymetrischer Ring (asymetrie ist gut!)
#4: CD von Papa bekommen, brasilianische Band "Skank".

Bis jetzt ein schönes Wochenende.
Hört mal da :




But hey
I'm startin to feel okay
lucky number nine
Hooray
(The Moldy Peaches - Lucky Number Nine.)

Donnerstag, 28. Januar 2010

Sitze hier gerade mit glühenden Wangen, löcher im Bauch und Karussellgefühl im Kopf.

Scheiße, Sommer holt mich gerade ein. Scheißwörter. Aber vielleicht bringen wir jetzt etwas in Ordnung was wir schon vor längere Zeit hätten tun sollen. Wäre ich doch bloß nicht so/zu feige gewesen.


Dienstag, 26. Januar 2010

Wahrheit und momentangefühle.




Manchmal, da fühlt sich mein Zuhause so kalt an.


Oh nö. Ich sage zu oft Fuck in letzter Zeit, ich habe unheimlich Angst vor diesem Wochenende und die Zeit danach und überlege mir jetzt schon wo ich schlafen soll. Mit wem soll ich morgen Mittagessen? Was soll ich Oma schenken?
Oh nein, kann mich denn niemand mal kurz in den Arm nehmen?

Montag, 25. Januar 2010

Wäre es doch so einfach wie Pfefferminztee.

In meinem Notizbuch stehen so Sachen wie Schamhaartoupets;
Die Geschichte vom Seiltänzer;
" Immerfort die Betten beziehen, Bügelbretter schränken doch nur ein. Vorhänge werden vom Regen gewaschen und du bist nackt.";
Trödelmarkt im Kopf; ein bisschen ausradieren.

Aber eigentlich wummern nur diese Lieder in meinem Kopf.
Unmittelbare Ferne - Sportfreunde Stiller
Lazy Confessions - The Moldy Peaches
Halt Mich - Philipp Poisel


Und mir tut es weh, so wenig Bilder mache ich gerade.
(ein bisschen chaotisch heute, nicht wahr?)

Sonntag, 24. Januar 2010

Sonntagabendangst.

Ich schaue mich im Spiegel an, das Gesicht, Zentimeter pro Zentimeter. Ich denke aber nur an die neue Stofftasche, blank, zum Ideen loswerden. Ich denke daran, dass hohe Schuhe die Beine schön machen, sogar glatt sehen sie aus. Ich denke daran dass ich niemals so werden will wie sie und sie beide. Ich denke daran dass es gut ist, durch die Nacht zu fahren und ganz laut Musik zu hören (die man sonst niemals hören würde), fast so beruhigend wie eine Tasse Tee.
Ich denke daran, dass ich eigentlich zu jung dafür bin. Ich freue mich, dass ich heute Nacht nicht die einzige sein werde, die ins leere Zimmer atmet, meine werden nicht die einzigen Träume sein.
Kaffee, undurchsichtiger Rauch, nichts von dem getan was man hätte tun sollen, ein bisschen leer und schon wieder ist die Atempause vorbei, denn morgen ist Montag.

Samstag, 23. Januar 2010

Doof.


Ich gehe jetzt meine Jugend verschwenden und ihr?
Wie kindisch, wenn man versucht durch dummes Verhalten zu zeigen wie groß man ist.
Dumm dumm dumm.

Freitag, 22. Januar 2010

Spielereien.


Ihr kennt es bestimmt, aber ich bin eben (manchmal) ein Nachzügler. Fühle mich ein bisschen komisch und ich mache komische Dinge. Aber das darf man manchmal.
Welche 3 Wörter seht ihr als erstes? Bei mir : Suicide, pogo und feel.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Punkt punkt komma strich.



via fffound

und ich will doch nur ein bisschen deine Hand in meinen Haaren, ein bisschen vergöttert werden, Küsse auf die Stirn und Spaß. Merci.


Mittwoch, 20. Januar 2010

Wortaustausch.

" I need a hug, a kiss, an exchange of words.
Someone to tell me everything will be ok."


Er redet über komplementär Farben, Advektion, Schlussstriche. Er redet über die Fliesen in dem mexikanischen Haus seiner Großmutter, über verschiedene Sandarten. Er fasst mir ans Ohr, dort oben, wo es am meisten schmerzt und erzählt mir wie viele Löcher er schon im Körper hat.

Er singt mir sein Lieblingslied vor, zeichnet Woody Allen auf einen alten Pappbecher und raucht hellrote Zigaretten. Er redet über die Zukunft und es hört sich nicht wie bei allen anderen wie „Malen nach Zahlen“ an , er fügt sich nicht in das vorgegebene Muster.

Er hört mir zu und ich beobachte ihn dabei, wie er mir zuhört. Wir riechen beide nach tailändischem Fastfood, wie kennen uns nicht, wie lieben uns nicht. Aber schön wär’s.


* Bild ist nicht von mir.

Montag, 18. Januar 2010

Was wäre wenn ist passé.


Lichtblick : Bilder wurden entwickelt, Schnee und Sonne alles mitdrauf. Bald scanne ich sie ein, jetzt habe ich sie kurz abfotografiert...




Heute war ein guter Tag, aber ich hasse mich dafür, dass schiefgeratene Abschiede, 2 Wörter zu wenig, 5 zu viel, meine Stimmung ruinieren können und in sekundenschnelle das Loch füllen. Und dabei hatte ich es heute gar nicht bemerkt, erfolgreich verdrängt.
Ich will doch nur mit dir spazieren gehen und dass du mich anschaust.
Und ich will dass alles mal ein bisschen anders wird, nicht so monoton, ein bisschen aufbrausender vielleicht?
Jetzt gehe ich raus, versuche ein wenig zu laufen, Lungen mit Luft füllen und Kopf ein wenig leeren.
Vielleicht schaffe ich es ja, den grauen Schneerest zu ignorieren.


Freitag, 15. Januar 2010

Komm Vögelchen sing doch was.

Ich möchte mit Glitzer spielen, goldene oder silbrige Handflächen, in die Partikeln pusten.
Kenn ihr weiche Pferderücken? Und die kurze Freiheit die man darauf spürt?
Kennt ihr das, wenn man Jemanden vermissen sollte, es aber nicht tut?
Die Zukunft fühlt sich gerade so gut an.
Bin alleine Bahn gefahren, viel zu früh, und habe mich überhaupt nicht alleine gefühlt.
Ich will endlich wieder die Ärmel hochkrempeln und keine Gänsehaut bekommen.
Strumpfhosen mit Muster, weiche Konturen, Rauch in den Haaren (böse), kalte Finger und eigentlich nur laufen und Schokolade in den Schaufenstern anschauen. Und Schuhe.
Ich könnte so viel erzählen, von den wirren Sachen in meinem Kopf und nochmehr sinnloses hier schreiben, aber ich sage gute Nacht.


(vielleicht habb ihr's bemerkt: mir geht es prima.)

Donnerstag, 14. Januar 2010

Es könnte ja so werden wie im Bilderbuch.

Ich bin gerade eine Viertelstunde durch den Matsch gelaufen und habe es erst bemerkt als ich vor der Haustür stand, Gedankenversunken.
Plötzlich haben sich neue Möglichkeiten blicken lassen und ich vertiefe mich in was-wäre-wenn-Gedanken, muss aber sagen dass ich ein wenig Angst habe mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Aber es wär' doch so schön!
Jetzt werde ich mir trockene Socken anziehen, wasserfeste Schuhe, Skizzenbuch in die Tasche und losgehts, heute habe ich ein Blinddate (nicht wirklich).
Ich freue mich und hoffe das alles so spiegelglatt läuft wie die Straße vor meiner Haustür.


Bilder sind ausnahmsweise mal nicht von mir (leider.), Madame hat aber vergessen woher sie sie hat, falls ihr es wisst, sagt es mir!

Mittwoch, 13. Januar 2010

Rote Näschen und stille Fußstapfen.



Alterschwede.
Ich bin das Mädchen mit der Kurzhaarfrisur, mit den selbstbemalten Stofftaschen und den großen Füßen.
Danke für das Kompliment, heute.

Wörter des Tages - Bebber und Bolzen.
Seht ihr das erste Bild? Ist schief gegangen, mais la photographie me plaît.

( ) leere Klammern sind so traurig, finde ich.

Dienstag, 12. Januar 2010

Ich würde am liebsten meinen Kopf in den Schnee stecken.
Irgendwie ist gerade nichts und gleichzeitig alles zu viel.

Montag, 11. Januar 2010

Habe meine Bilder doch nicht alle gelöscht, leider sind mir ein paar davon viel zu wichtig, kennt ihr diese Mischung aus Herzklopfen und Herzweh?
Heute war alles ein wenig turbulent, Zeit ist gerast und irgendwie stillgestanden, Pflaster mit Fischmuster, Schneeflocken, laute Musik (um die Welt ein bisschen zu übertönen), die Leere ist wieder da, kurze Haare fühlen sich so wunderbar gut an.


Bilder sind eine Mischung aus der letzten Zeit.



leider, leider, leider bist du immernoch in meinem Kopf.



# 2,3 by me.

Samstag, 9. Januar 2010

Ich sammle Bilder von Füßen, Bäumen, Weltall und Porzellan.

Nicht schlafen können =
(manchmal nicht schlafen wollen) , Angst, Kuscheltiere aneinanderreihen, Träume aneinanderreihen, wach-träumen, Licht an und aus und an und aus, Buch lesen (sich an den Wörtern verschlucken), umdrehen/umherwälzen, Bettdecke umdrehen, Kopfkissen umdrehen, Gedanken umdrehen, Weinen, Nagellack abkratzen, Socken ausziehen, an ihn denken (vielleicht auch an sie), Aufstehen (mit Schwindelgefühl und trockenem Mund), Durst (schlimmer als die kalten Füße), auf die Uhr schauen, freie Flächen in Gedanken schraffieren, Gedankenbrücken bauen.


[...]

einschlafen vielleicht.

Bild: (via )


Freitag, 8. Januar 2010

Freaky Friday (haha)



Habe ich schonmal erwähnt dass ich meine Haare wahnsinnig toll finde? ( schön dass es euch auch gefällt). Dieser Post ist sehr sinnlos, schlechte Bildchen aber das wichtige sieht man ja : die Haare.

Euch allen einen schönen Freitag oder Samstag oder welcher Wochentag auch immer heute ist.
Edit : okay, es ist Freitag.



Donnerstag, 7. Januar 2010

Raufasertapete und Träumeleien



Ich bin wieder da wo ich vor zwei Wochen war, nicht psychisch aber ansonsten schon. Gewohntes Zimmer, gewohnte Rufasertapete, gewohnte Lügen, gewohnte Liebe (schrecklich, dieses Adjektiv für die Liebe). Mein Notizbuch wurde weiter gefüllt, die Schubladen auch, mein Ipod (Kamera leider nicht, bzw Usbdings, weil ich dazu fähig war 5gb Fotos zu vernichten. Don't ask me how. ) ist nun bunter, wortwörtlich.
Ich fühle mich ein wenig sonderbar, freudige Erwartungen und trotzdem trauere ich, um die Zeit die so schnell vergangen ist, die Dinge die ich getan habe und die Dinge die ich nicht getan habe, um die Nähe dir zwischen uns war.
Ich bin jeden Tag aufgewacht und es waren viele Menschen um mich, Lebenslust, Lachen und Weinen, Gefühlsstürme, Berührungen und Geschichten. Heute bin ich aufgewacht und es war kalt, ich war alleine und es lag Schnee.
Es liegt immernoch Schnee, ich bin nichtmehr alleine fühle mich aber trotzdem ein wenig so.

(trotzdem schön wieder da zu sein. - mein Zimmer, mein Hase, meine Lieben)




Montag, 4. Januar 2010

Mademoiselle, woher kommt die rote Erde?





Wie man sehen kann habe ich den Locken adieu gesagt und es gefällt mir wahnsinnig gut - vor allem die Tatsache dass mich jetzt alle ein bisschen für verrückt halten "hach, was hast du denn gemacht!" - und keine Angst, meine Haare sind auf dem Bild (kein Kommentar) nass und nicht mit Gel oder sonstigem Unfug vollgeschmotzt.


Ich habe ein bisschen bei Oma rumgeknipst. Wenn ich diese Bilder sehe, dann kann ich meine Kindheit riechen.

Sonntag, 3. Januar 2010

Ins neue Jahr geschwommen - Silvester & Rükblick & Gedankensprünge

Es war das Jahr der Widersprüche. Ich habe mich so alleine und so geborgen gefühlt wie noch nie, ich war so Gefühlsmäßig ganz oben und dann plötzlich ganz unten, das Jahr ist vorbei gerast und vorbeigeschlichen. Schlafdefizite, freiheitsfixiert, neue (alte) Musik, neue Orte und Ecken, unglaublich viele neue Menschen kennen und lieben gelernt und dann bemerkt dass es doch nur sehr wenige bis ins Herz geschafft haben. Tausendmal wachgelegen, das ganze Jahr über auf den Sommer gewartet, Träumen, gefühlte 1000 Bilder gemacht (es waren viel mehr) und gesehen, dann kam plötzlich noch das Schreiben und die Einsamkeit und die Dunkelheit.
Und er, seine Hände, alles versucht zu vergessen, aber er flimmert vor meinen Augen vorbei und mein Herz fühlt sich ganz kribbelig an. Aus Angst und Freude und Mitleid geweint, Hände gehalten, Lippen berührt, Barfuß gewesen, nackte Haut in der Sonne.
Selbstzweifel, Hass, Konsum, Tanzen, im Kreis drehen, ein bisschen obszön. Dann die Haare lang, Haare ab und jetzt (seit neuestem, Tada) raspelkurz.
Träume, Vorstellungen, Ideen, Ängste, alles meilenweit weitergewandert und doch ein bisschen stehen geblieben.
So ist das eben.
Silvester war entzückend, wir sind im Meer geschwommen, seine Lippen haben nach Salz geschmeckt, unsere Neonbänder haben unter der Wasseroberfläche geleuchtet, die roten Blumen sind mit unseren Wünschen auf's Meer hinausgetrieben und es wurde gesungen und getanzt, bis zum Sonnenaufgang.