Freitag, 25. Dezember 2009
Es ist ein bisschen wie Geflüster.
Weihnachten á la Brasilien.
Donnerstag, 24. Dezember 2009
...
Ich hatte einen super Flug und habe sehr, sehr liebe neue Menschen kennengelernt (da hatte die Verspätung doch was gutes!), den Sternenhimmel & den Sonnenuntergang vom Flugzeug aus gesehen.
Montag, 21. Dezember 2009
Ich packe meinen Koffer....
Wo ist die Aufregung? Ich spüre nur ein dumpfes Gefühl im Bauch...
Samstag, 19. Dezember 2009
Freitag, 18. Dezember 2009
In meinem Notizbuch schlafen jetzt Schneeflocken.
ES SCHNEIT!
Glühweinbonbons, Magenbrot, heiße Schokolade, durch die Stad laufen, kalte Füße und rote Nasen, wenn es schneit 1000 Mal besser!
Euch allen ein schönes Wochenende! [ Bild via Deviantart]
Mittwoch, 16. Dezember 2009
keine Wortschnipsel, Realität.
Wir sitzen beide um den runden Tisch, wir sitzen nicht nebeneinander, tun so als wäre das ein Zufall. Wir schauen uns auch nicht an, bis du anfängst zu reden. In dem Moment wusste ich was du sagen würdest, es ist surreal und irreal, aber du hast es gesagt. Das grelle Licht fällt auf unsere Gesichter, einsame Blässe, brummende Lampen, andere einsame Menschen. Nach den ersten Wörtern höre ich nichts mehr, ich höre wie das Blut in den Ohren rauscht, wie alles verschwindet und verschwimmt, mein Gesicht fühlt sich kalt an. Deine Wörter gehen durch mich durch und berühren mich nicht, ich zerreisse das Papier, kleine Fetzen die ich zu kleinen Kugeln zusammenrolle, Kugeln, Kugeln, Kugeln und mein Gesicht fühlt sich heiß an. Ich drücke meine Hände unter die Tischplatte bis es schmerzt, ich trinke etwas aus meinem Glas obwohl es schon längst leer ist.
Ich hatte all meine Gefühle in ein kleines Kistchen gesteckt, danach fühlte ich mich leer aber es tat nichtmehr so weh. Und jetzt ist das Kistchen weg und alles ist aufgewühlt und ich bin so unglaublich wütend und verletzt. Aber ich sage nichts, ich würde dich zu sehr verletzen und mich natürlich auch. Ich kann dich nichtmehr anschauen, ich verstecke mich und ich hasse. Hass macht alles so hässlich, aber ich kann nicht anders.
Dienstag, 15. Dezember 2009
Kleines Ichmich.
Die Kleine mit dem Strohhut, den Mäusezähnchen, streifen Brille und wirrem Haar, das war/bin ich. Manchmal habe ich das Gefühl mich verloren zu haben.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Feenglitzer, rosa Staub und ein bisschen Schnee.
"Können Wolkenkratzer wirklich die Wolken kratzen?", lange Haare, Feen, Glitzer, Schlafen und mitten in der Nacht schlupft sie unter meine Bettdecke, Bratäpfel, die ersten Schneeflocken, Cocktails die nach Sommer schmecken und Glühwein, eine kalte Nase, ganz viel träumen, ins Notizbuch ein Feenhäuschen gemalt bekommen. Rosa ist "wunderschön", Flechtfrisuren und die rosane Tasse auch. Ganz zauberhaft, dieses kleine Mädchen.
Freitag, 11. Dezember 2009
Benjamin, Benjamin, Benjamin.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Wortschnipsel #3 : Verlieren und vergessen.
Du malst Dreiecke auf die Ecke der Tischplatte, unsere Wangen glühen, wir spüren beide dass wir weitergehen müssen. Die Dreiecke reihen sich, überschneiden sich, Ecken, Kanten, Ecken und Kanten. Es entstehen Blumenbeete und Bäume, Straßen , Worte und Gedichte, all das aus deinen kleinen Dreiecken. Du schaust mich nicht an, weil du weist dass ich es verstehe. Du stehst auf, nimmst den Kaffee und malst Kreise an die Wand. Sie sind durchsichtig, laufen die Wand hinunter. Es riecht nach Kaffee, ich stelle mich in den Kaffee, du fährst mit deiner Hand durch mein Haar.
Ich stehe auf, nehme die Farbe, hellblau, einen Strich auf Brusthöhe. Ich gehe immer weiter, der Kühlschrank, die Bilder, das Fenster, die Tür, der Flur, alle Räume. Das war der Anfang.
Wir bemalten alles Tagelang, nein, wir schrieben unser Leben auf die Wände, auf den Boden, auf die Lampen, auf das Bett. Wir hatten uns wiedergefunden. Wir redeten nicht, wir konnten uns auch so unterhalten. Du hast mir das Meer gemalt weil ich es nie gesehen habe, du hast mir ein Gedicht geschrieben, du hast mich gemalt, du hast die schönsten Wörter die du kennst aneinander gereiht , du hast unsere Herzen gemalt.
Ich fühlte mich unglaublich alleine und unglaublich geborgen. Die Farbe sammelte sich unter den Fingernägeln, in den Haaren, hinter den Ohren. Ich fragte mich ob Farbe durch den Boden lief und ob die alte Frau unter uns etwas davon sehen konnte.
Heute habe ich die Farben und dich verloren, ich passe mich unaufhörlich an, laufe unaufhörlich im Kreis. Manchmal stehe ich nachts auf und Male dein Ohrläppchen, die Form deiner Oberlippe, die spanischen Wörter die ich von dir gelernt habe, auf die Ecke meines Bettbezuges, auf die Tischdecke. Sehr klein, nur um zu wissen dass du da warst.
Dienstag, 8. Dezember 2009
TickTackOmi & Wut in einem Marmeladenglas.
Sonntag, 6. Dezember 2009
Weiteres Geschreibsel, pardon.
Ich stelle mir vor was wäre wenn du mich lieben würdest, was wäre wenn wir ein Stückchen zusammengehen, wie es wäre wenn du mir sagen würdest dass ich schön bin, dass du verrückt nach mir bist.
Ich suche nach den richtigen Worten in deinen Sätzen, warte auf das Gefühl von Ohnmacht, auf die Farben, auf die Tränen, auf das Paralleluniversum.
Ich habe mir deine Augen eingeprägt, die Form deiner Pupillen, das Muster in deiner Iris, die Lachfalte. Die Art wie du lachst, wie du mich anschaust, wie du deine Hände anschaust.
Und ich habe bemerkt dass wir nebeneinander sitzen, unsere Welten aber nicht zusammengehören, du denkst vielleicht das Gleiche, aber wir sind beide zu feige, wir rennen aneinander vorbei.
Und trotz allem stelle ich mir vor, wie es wäre wenn du jetzt neben mir liegen würdest.
Freitag, 4. Dezember 2009
Komm, erzähl' es mir.
Er ist 92 und reibt seine Handgelenke mit Rosenwasser ein.
Als ich 15 war, malte ich mir ein ICH auf die Fußsohle um mich nicht zu vergessen, als du gekommen bist, hast du ein WIR darunter geschrieben.
Wir laufen durch zermatschte Erdbeeren.
Die Luft singt und summt und tanzt.
Ich habe immernoch Angst davor dass der Sommer zu Ende ist.
Dienstag, 1. Dezember 2009
Der 1. Dezember ist sehr analog.

Ah! Ich habe die Woche eine alte Einwegkamera entwickeln lassen & dabei sind ein paar richtige Schätze rausgekommen! Bilder aus Spanien, vom Straßenfest,.. (& komischerweise auch welche aus dem Lidel. Fragt ich nicht wann die entstanden sind :D)

Ich werde regelrecht von dem ganzen Weihnachtszeugs überrollt & die Schule rollt noch ein bisschen mit, sodass ich dann Abends todmüde in mein Bett falle. Gut dass ich morgen 4 anstatt 8 Schulstunden habe, schlecht dass ich am Donnertsag Physikklausur schreibe. Jippie.
Und ein wunderbares Buch lese ich gerade, Extrem Laut und unglaublich Nah von Jonathan Safran Foer.
Sonntag, 29. November 2009
Advent, Advent ein Lichtlein brennt.
Was tut man an unglaublich grauen Sonntagen? Man schläft bis um 12, und tut dann bis um 15°° mit den Liebsten frhstücken. Und weil alles so still und unromantisch ist, sucht man die kitschigste WeihnachtsCD die man finden kann.
Donnerstag, 26. November 2009
Sag niemals nie.
Was ist wenn alles anders ist? Wenn ich mich plötzlich über deine Worte freue, wenn ich eine blümchen Bettwäsche habe, wenn ich das Lied höre, wenn ich erfahre dass sie in ihren Mittagspausen immer nackt Volleyball gespielt haben, wenn bald wieder alles anders wird, wenn ich deinen Anrufen aus dem Weg gehe, wenn ich nicht einschlafen kann, ich rufe an und habe das Gefühl alles falsch gemacht zu haben, ich bekomme keine bunten Briefe mehr.
Ich lasse Nachts das Licht an.
[morgen wieder Schule, Hilfe!]
Mittwoch, 25. November 2009
Hallo, ich wäre jetzt gerne in Peru, sagte das Mädchen.
Ich tue unglaublich viel, aber nicht das was ich tun sollte. Was ich tue? Fotografieren und schreiben. Aber mein Zimmer, die Küche, die Schule alles wartet,...
Dienstag, 24. November 2009
Es weihnachtet sehr und da habe ich keine Lust drauf, bwä.
Montag, 23. November 2009
Prinzessin auf der Erbse
In diesem Käfig verbringe ich gerade die Tage, ein Ende ist noch nicht in Sicht.
Omi hat Rahmkuchen vorbeigebracht und Mama hat Filme geholt :
Vicky Christina Barcelona & The Dreamers (hab' heute noch über beide Filme was auf Blogs gelesen und Mama hat meine Gedanken erraten, haha.)
Kennt ihr das, wenn man ein paar Worte liest und dann schmunzeln und lächeln muss? So geht's mir gerade, das Herz freut sich.






