Freitag, 25. Dezember 2009

Es ist ein bisschen wie Geflüster.

Wir hören die Musik, wir tanzen ja alle, die kleinen mit Schleifen um den Kopf, die großen mit schnellen Schritten. Wir haben doch alle keine Ahnung, wir fallen hin, wir sind alle wunderschön und plötzlich ist alles ganz still und alles ganz laut, wir laufen ineinander, miteinander und gegeneinander.
Er malt ihm Zahlen auf den Rücken, sie essen Erdbeeren und der Saft rinnt die Arme herunter, wir schmieden Pläne und verfangen uns darin.
Oma bringt den Kaffee, wir sitzen und reden und brauchen nicht mehr.
Du überinterpretierst Dinge die nicht existieren, du verlierst dich, ich sag's dir doch.
Wir laufen im Kreis, immer, immer, immer, das ist eben so, habe ich bemerkt.
Ich kann immernochnichtschlafen, aber ich fühle mich ein bisschen leichter. Zeitweise.

EDIT : wie's aussieht, werde ich mich erst nach dem 2. wieder melden, da ich übermorgen an den Strand fahre & ich mir nicht sicher bin ob wir am Strandhaus Internet haben. Es wird auf jeden Fall eine geballte Ladung mit neuen Bildern geben.
Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Hoffentlich celebriert ihr das mit mindestens genauso viel Glitzer wie hier ;D

Weihnachten á la Brasilien.

bis 15:00 - Freibad und dann schlafen
18:00 - aufstehen, Espresso trinken, Duschen und schön machen.
20:00 - erste Familienmitglieder tauchen auf, draußen Bier und Wein trinken, Nüsse essen.
22:00 - Weihnachtsmann (Opa) kommt durch den Kamin & bringt Geschenke
23:00 - Essen! Essen! Essen
03:00 - Familie geht & alle huschen in die Haia.

Euch noch schöne Feiertage!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

...



Ich hatte einen super Flug und habe sehr, sehr liebe neue Menschen kennengelernt (da hatte die Verspätung doch was gutes!), den Sternenhimmel & den Sonnenuntergang vom Flugzeug aus gesehen.
Zeitumstellung macht mir noch ein wenig zu schaffen, war aber schon im Freibad & habe die Familie wiedergesehen. Es ist ganz eindeutig mein zu Hause, ich muss mich nicht drangewöhnen und nichts, ich komme an und bin da.
Jetzt werden wir wohl nochmal ins Freibad gehen und auf heute Abend warten, da kommt dann der Weihnachtsmann (Opa) und bringt die Geschenke. Und anders als in Deutschland kommt hier die ganze Familie und wir sind 30 Leute, wenn nicht sogar mehr.
euch allen Frohe Weihnachten!

Montag, 21. Dezember 2009

Ich packe meinen Koffer....

Tadaa! Bis jetzt erfolgreich verdrängte Tatsache : MORGEN geht's ab nach Brasilien!
Gestern war ich so traurig und glücklich, dass ich 2 ganze Seiten in meinem Notizbuch mit Gold angemalt habe.
Ein paar Schnipsel für euch:

Damit das Handgepäck auch schön schwer wird, ein wunderbares Buch!

Herchen, Herzen und Liebe. Für die Liebsten die Kärtchen geschrieben.


Ihn werde ich soooo vermissen, Hase #1 : Benjamin ♥

Mein Koffer besteht aus Unterwäsche und Schmuck.....
(und FLECEE-DECKEN Oo was sich die Brasilianer so wünschen...)

Ich fliege also morgen um halb 10 in richtung Sonne & werde mich dann melden, sobald ich meinen Schlaf nachgeholt habe!
Wo ist die Aufregung? Ich spüre nur ein dumpfes Gefühl im Bauch...

Samstag, 19. Dezember 2009


Und die Liebsten sind alle weg, ich stehe auf dem Balkon, die Dunkelheit & die Stille.

Und dann höre ich Musik und trinke Kaffee, weil ich zur Zeit sowieso nicht schlafen kann. Ich weis auch woran es liegt.

Es fängt gerade an zu schneien,schön.

Freitag, 18. Dezember 2009

In meinem Notizbuch schlafen jetzt Schneeflocken.

ES SCHNEIT!

Glühweinbonbons, Magenbrot, heiße Schokolade, durch die Stad laufen, kalte Füße und rote Nasen, wenn es schneit 1000 Mal besser!

Euch allen ein schönes Wochenende! [ Bild via Deviantart]

Mittwoch, 16. Dezember 2009

keine Wortschnipsel, Realität.

Wir sitzen beide um den runden Tisch, wir sitzen nicht nebeneinander, tun so als wäre das ein Zufall. Wir schauen uns auch nicht an, bis du anfängst zu reden. In dem Moment wusste ich was du sagen würdest, es ist surreal und irreal, aber du hast es gesagt. Das grelle Licht fällt auf unsere Gesichter, einsame Blässe, brummende Lampen, andere einsame Menschen. Nach den ersten Wörtern höre ich nichts mehr, ich höre wie das Blut in den Ohren rauscht, wie alles verschwindet und verschwimmt, mein Gesicht fühlt sich kalt an. Deine Wörter gehen durch mich durch und berühren mich nicht, ich zerreisse das Papier, kleine Fetzen die ich zu kleinen Kugeln zusammenrolle, Kugeln, Kugeln, Kugeln und mein Gesicht fühlt sich heiß an. Ich drücke meine Hände unter die Tischplatte bis es schmerzt, ich trinke etwas aus meinem Glas obwohl es schon längst leer ist.
Ich hatte all meine Gefühle in ein kleines Kistchen gesteckt, danach fühlte ich mich leer aber es tat nichtmehr so weh. Und jetzt ist das Kistchen weg und alles ist aufgewühlt und ich bin so unglaublich wütend und verletzt. Aber ich sage nichts, ich würde dich zu sehr verletzen und mich natürlich auch. Ich kann dich nichtmehr anschauen, ich verstecke mich und ich hasse. Hass macht alles so hässlich, aber ich kann nicht anders.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Kleines Ichmich.

Die Kleine mit dem Strohhut, den Mäusezähnchen, streifen Brille und wirrem Haar, das war/bin ich. Manchmal habe ich das Gefühl mich verloren zu haben.

Die Zeiger zurückdreh'n//eine kleine Zeitreise//mit dem was ich jetz weiß//dahin zurück//Lass mich all die Dinge machen//die ich nie gemacht habe//Lass mich all die Sachen tun//für die ich keine Zeit hatte//Lass mich all die Dinge wiederhol'n//die nie funktioniert haben//Lass mich all die Sachen sagen//die ich nie gesagt habe//
All Die Dinge - Bosse

Sonntag, 13. Dezember 2009

Feenglitzer, rosa Staub und ein bisschen Schnee.



"Können Wolkenkratzer wirklich die Wolken kratzen?", lange Haare, Feen, Glitzer, Schlafen und mitten in der Nacht schlupft sie unter meine Bettdecke, Bratäpfel, die ersten Schneeflocken, Cocktails die nach Sommer schmecken und Glühwein, eine kalte Nase, ganz viel träumen, ins Notizbuch ein Feenhäuschen gemalt bekommen. Rosa ist "wunderschön", Flechtfrisuren und die rosane Tasse auch. Ganz zauberhaft, dieses kleine Mädchen.
& das Wochenende sowieso.

Freitag, 11. Dezember 2009

Benjamin, Benjamin, Benjamin.

Ich esse Trauben, trinke Kaffe, Bitterschokolade. Die nassen Haare kleben an dem Nacken, die Notizbücher liegen rum und Benjamin Biolay singt. Mon amour m'a baisé, schön wär's. Mein Kopf ist unglaublich voll mit Dingen und Bildern und Texten und alles muss auf's Papier gebracht werden, die Ideen haben Angst vergessen zu werden, französische Musik läuft rauf und runter. Ichmusssovielsagenundhabesovielzuerzählenundtrotzdemfühleichmichso leer.
Es regnet nichtmehr aber es schneit noch nicht, ich bin alleine Zuhause, ich fühle mich unglaublich wohl, mein Benjamin liegt neben mir und legt sein Näschen an die Kuhle, dort an meinem Hals. Er kann nicht singen, dafür ist er grau und kuschelig und hat die wunderbarsten Ohren auf dieser Welt.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Wortschnipsel #3 : Verlieren und vergessen.

Wir wachen auf und fühlen uns leer. Wir sitzen am Tisch, er ist weiß, so wie alles andere, das wollten wir so, weil Luft und Platz und Freiraum unser Wunsch war. Aber jetzt ist es so still, ich denke an deine Füße, an deinen Atem in meinem Nacken.
Du malst Dreiecke auf die Ecke der Tischplatte, unsere Wangen glühen, wir spüren beide dass wir weitergehen müssen. Die Dreiecke reihen sich, überschneiden sich, Ecken, Kanten, Ecken und Kanten. Es entstehen Blumenbeete und Bäume, Straßen , Worte und Gedichte, all das aus deinen kleinen Dreiecken. Du schaust mich nicht an, weil du weist dass ich es verstehe. Du stehst auf, nimmst den Kaffee und malst Kreise an die Wand. Sie sind durchsichtig, laufen die Wand hinunter. Es riecht nach Kaffee, ich stelle mich in den Kaffee, du fährst mit deiner Hand durch mein Haar.
Ich stehe auf, nehme die Farbe, hellblau, einen Strich auf Brusthöhe. Ich gehe immer weiter, der Kühlschrank, die Bilder, das Fenster, die Tür, der Flur, alle Räume. Das war der Anfang.
Wir bemalten alles Tagelang, nein, wir schrieben unser Leben auf die Wände, auf den Boden, auf die Lampen, auf das Bett. Wir hatten uns wiedergefunden. Wir redeten nicht, wir konnten uns auch so unterhalten. Du hast mir das Meer gemalt weil ich es nie gesehen habe, du hast mir ein Gedicht geschrieben, du hast mich gemalt, du hast die schönsten Wörter die du kennst aneinander gereiht , du hast unsere Herzen gemalt.
Ich fühlte mich unglaublich alleine und unglaublich geborgen. Die Farbe sammelte sich unter den Fingernägeln, in den Haaren, hinter den Ohren. Ich fragte mich ob Farbe durch den Boden lief und ob die alte Frau unter uns etwas davon sehen konnte.


Heute habe ich die Farben und dich verloren, ich passe mich unaufhörlich an, laufe unaufhörlich im Kreis. Manchmal stehe ich nachts auf und Male dein Ohrläppchen, die Form deiner Oberlippe, die spanischen Wörter die ich von dir gelernt habe, auf die Ecke meines Bettbezuges, auf die Tischdecke. Sehr klein, nur um zu wissen dass du da warst.

Dienstag, 8. Dezember 2009

TickTackOmi & Wut in einem Marmeladenglas.



Bilderrahmen, Blechdosen, Bilder, Messbecher,... Merci beaucoup, liebste Uroma.

Fühle mich unglaublich wütend und traurig und hilflos und alleine und traurig.
Und wütend.
Da helfen nichtmal die vielen Schokonikoläuse und das sonst so friedliche Essen bei Oma.
Ich ertrinke im Nichtstun, schütze mich in dem ich mich verstecke.
Still too young to fail,
to scared to sail away
But one of these days
Ill grow old
And Ill grow brave
and Ill go
One of these days
La da la da la da


Sonntag, 6. Dezember 2009

Weiteres Geschreibsel, pardon.

Quelle Unbekannt.
Wenn du redest, dann baue ich dazwischen Brücken, stelle mir vor dass du bei deinen Worten an mich denkst, frage mich ob du den kleinen Leberfleck an meinem Ohrläppchen bemerkst.Ich denke darüber nach was wäre wenn du jetzt meine Hand nimmst, ob du manchmal an mich denkst, ob du auf dem Bauch oder auf dem Rücken schläfst, ob du lieber den Sonnenaufgang oder den Sonnenuntergang magst, ob du bei dem Lied auch Gänsehaut bekommst.

Ich stelle mir vor was wäre wenn du mich lieben würdest, was wäre wenn wir ein Stückchen zusammengehen, wie es wäre wenn du mir sagen würdest dass ich schön bin, dass du verrückt nach mir bist.
Ich suche nach den richtigen Worten in deinen Sätzen, warte auf das Gefühl von Ohnmacht, auf die Farben, auf die Tränen, auf das Paralleluniversum.
Ich habe mir deine Augen eingeprägt, die Form deiner Pupillen, das Muster in deiner Iris, die Lachfalte. Die Art wie du lachst, wie du mich anschaust, wie du deine Hände anschaust.
Und ich habe bemerkt dass wir nebeneinander sitzen, unsere Welten aber nicht zusammengehören, du denkst vielleicht das Gleiche, aber wir sind beide zu feige, wir rennen aneinander vorbei.
Und trotz allem stelle ich mir vor, wie es wäre wenn du jetzt neben mir liegen würdest.

Freitag, 4. Dezember 2009

Komm, erzähl' es mir.

Wenn ich dich Küsse will ich nicht nach meiner Mutter riechen.
Er ist 92 und reibt seine Handgelenke mit Rosenwasser ein.
Als ich 15 war, malte ich mir ein ICH auf die Fußsohle um mich nicht zu vergessen, als du gekommen bist, hast du ein WIR darunter geschrieben.
Wir laufen durch zermatschte Erdbeeren.
Die Luft singt und summt und tanzt.
Ich habe immernoch Angst davor dass der Sommer zu Ende ist.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Der 1. Dezember ist sehr analog.



Ah! Ich habe die Woche eine alte Einwegkamera entwickeln lassen & dabei sind ein paar richtige Schätze rausgekommen! Bilder aus Spanien, vom Straßenfest,.. (& komischerweise auch welche aus dem Lidel. Fragt ich nicht wann die entstanden sind :D)

Ich werde regelrecht von dem ganzen Weihnachtszeugs überrollt & die Schule rollt noch ein bisschen mit, sodass ich dann Abends todmüde in mein Bett falle. Gut dass ich morgen 4 anstatt 8 Schulstunden habe, schlecht dass ich am Donnertsag Physikklausur schreibe. Jippie.
Immerhin war ich relativ "produktiv". Ziemlich viel geschrieben & fotografiert, vielleicht bekommt ihr bald mal ein bisschen was davon zu sehen.
Und ein wunderbares Buch lese ich gerade, Extrem Laut und unglaublich Nah von Jonathan Safran Foer.

Sonntag, 29. November 2009

Advent, Advent ein Lichtlein brennt.



Was tut man an unglaublich grauen Sonntagen? Man schläft bis um 12, und tut dann bis um 15°° mit den Liebsten frhstücken. Und weil alles so still und unromantisch ist, sucht man die kitschigste WeihnachtsCD die man finden kann.
Wenn man dann auch noch Schlager Cds findet, dann ist der Morgen gerettet.
Und weil es so garnicht weihnachtlich ist, haben auch wir ein Lichtlein angezündet, so á la Adventskranz und so.

Donnerstag, 26. November 2009

Sag niemals nie.

Was ist wenn alles anders ist? Wenn ich mich plötzlich über deine Worte freue, wenn ich eine blümchen Bettwäsche habe, wenn ich das Lied höre, wenn ich erfahre dass sie in ihren Mittagspausen immer nackt Volleyball gespielt haben, wenn bald wieder alles anders wird, wenn ich deinen Anrufen aus dem Weg gehe, wenn ich nicht einschlafen kann, ich rufe an und habe das Gefühl alles falsch gemacht zu haben, ich bekomme keine bunten Briefe mehr.

Ich lasse Nachts das Licht an.

[morgen wieder Schule, Hilfe!]


Mittwoch, 25. November 2009

Hallo, ich wäre jetzt gerne in Peru, sagte das Mädchen.



Ich tue unglaublich viel, aber nicht das was ich tun sollte. Was ich tue? Fotografieren und schreiben. Aber mein Zimmer, die Küche, die Schule alles wartet,...
Vielleicht kann ich mich ja noch aufraffen, wär' mal zu abwechslung was gutes.
ah ja, die Muffins aus dem letzten Post waren nicht selbstgemacht sondern vom wunderfeinsten Bäcker des Vertrauens ;D

Dienstag, 24. November 2009

Es weihnachtet sehr und da habe ich keine Lust drauf, bwä.



Okay, es wird langsam langweilig hier. Ich komme nicht aus dem Haus und fange an mein Essen zu fotografieren, suuupi.
Immehrin heute etwas besser gelaunt, die Aussicht auf das Wochenende und die Ferien macht es etwas eträglicher.


Danke für eure lieben Worte! ♥

Montag, 23. November 2009

Prinzessin auf der Erbse

In diesem Käfig verbringe ich gerade die Tage, ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Omi hat Rahmkuchen vorbeigebracht und Mama hat Filme geholt :

Vicky Christina Barcelona & The Dreamers (hab' heute noch über beide Filme was auf Blogs gelesen und Mama hat meine Gedanken erraten, haha.)

Kennt ihr das, wenn man ein paar Worte liest und dann schmunzeln und lächeln muss? So geht's mir gerade, das Herz freut sich.

Sonntag, 22. November 2009

Der Herbst ist jetzt auch im 5. Stock angekommen.


Ich brauche UNBEDINGT Frühling und Abwechslung.
3. Tag im Bett verbracht und noch lange nicht der letzte.