Sonntagspause. In letzter Zeit waren die Sonntage immer irgendwie gut.
Gutes Wochenende, tanzen, Blicke, ein paar Takte mitsingen, schillernde Getränke und trübe Luft. Nach Hause gehen, mit 40 Leuten im Gepäck, Schuhe im Flur, schlafende Gesichter, Unsinn, kurzzeit Freundschaften und die die für immer halten. Fremde Köpfe streicheln, frieren und Gänsehaut ohne Kälte, einfach so aus dem Moment heraus.
Verabschieden geht in Müdigkeit und Kälte unter, schmerzende Knie und noch ein paar Stunden auf dem Sofa schlafen. Gemeinsam frühstücken, Kaffee und Kuchen bei der Oma, nichts tun, ein bisschen im Regen autofahren, Käsefondue.
Nie alleine schlafen, Bett teilen und den Sonntag mit singen beginnen, Frühstück (schon wieder) und im Einkaufswagen durch den Herbst fahren.
Immer geradeaus.