Sonntag, 24. Oktober 2010

 Sonntagspause. In letzter Zeit waren die Sonntage immer irgendwie gut.
Gutes Wochenende, tanzen, Blicke, ein paar Takte mitsingen, schillernde Getränke und trübe Luft. Nach Hause gehen, mit 40 Leuten im Gepäck, Schuhe im Flur, schlafende Gesichter, Unsinn, kurzzeit Freundschaften und die die für immer halten. Fremde Köpfe streicheln, frieren und Gänsehaut ohne Kälte, einfach so aus dem Moment heraus.

Verabschieden geht in Müdigkeit und Kälte unter, schmerzende Knie und noch ein paar Stunden auf dem Sofa schlafen. Gemeinsam frühstücken, Kaffee und Kuchen bei der Oma, nichts tun, ein bisschen im Regen autofahren, Käsefondue.
Nie alleine schlafen, Bett teilen und den Sonntag mit singen beginnen, Frühstück (schon wieder) und im Einkaufswagen durch den Herbst fahren.
Immer geradeaus.

2 Kommentare:

  1. dein blogtitel, das bin so ich. das fällt mir immer wieder auf. und zu oft wird es mir vorgeworfen, zu sehr zu springen in meinen gedanken, in meinen worten. aber das ist das leben, die vielfalt, die wir nicht bremsen können, wenn wir erst einmal anfangen, auf sie zu achten. immer geradeaus, das geht so selten und tut doch so geht. ein ziel, irgendwie. als würde der richtige weg nur geradeaus gehen. genau das ist es doch, was nicht der fall ist, was unser leben lebenswert macht. die neuen wege, die wir vllt. als erstes einschlagen müssen.
    schöne fotografie, schöne momente festgehalten.

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  2. wow.also was ich gerade schreiben wollte steht da schon.
    hm also ich finde den blog gut(:
    alles gute

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