Mittwoch, 3. November 2010

Die rot lackierten Zehennägel scheinen durch die zerrissenen Strumpfhosen. Schuppige Pailleten reiben auf der Haut anderer Menschen, die Luft ist viel zu schwer und eigentlich ist es noch viel zu früh.

Am nächsten Morgen, schwere Augen, graue Wolken, warme Füße.
Gepunktete Bettwäsche und geklaute Tassen, Liedfetzen in den Ohren und summend aufstehen.
Aber langsam aufstehen, nur nicht zu schnell, dabei Geschichten erzählen und erneut zudecken.

Noch ein wenig in dem Zwischenzustand bleiben, Stille, bunte Videos auf Mtv und der schimmernde Blazer von letzter Nacht über der Stuhllehne. Rot auf den Lippen, auf den Nägeln, in den Haaren.

Und dann Hose anziehen, Lächeln, "Tschüss, ich ruf' dich an."  

( nicht von mir)

***
Viel zu viel Zeit = wildes Rumgeposte.

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