Sie ist das Mädchen, dass in der Bahn die Blicke der Anderen sucht, sich durch den Blickkontakt geborgen fühlt. In den kurzen Augenblicken tauscht sie ihre Geschichte gegen die Lebensgeschichte der Anderen, hat das Gefühl der Verbundenheit, als wäre sie für kurze Zeit die wichtigste Person in deren Leben. Sie schlängelt sich von Blick zu Blick, prägt sich alles ein.
Wenn sich die Blicke durch eine Bewegung, durch Worte, durch andere Menschen ins Schwanken geraten, fühlt es sich an wie ein dumpfes Erwachen, als hätte man sie verraten und fallen gelassen.
Es ist alles wieder schwer, schleichend und surreal.
Du kannst wirklich gut schreiben!
AntwortenLöschenLiebe Grüße <3
toll! :)
AntwortenLöschengefällt mir.
AntwortenLöschenso schön und die überschrift ...
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